Pilzglossar

Pilzewanderer 21. Oktober 2008 - 23:28

abgelöst: Lamellen die den Stiel nicht erreichen.

anastomosierend (Lamellen): Lamellen mit Querverbindungen. Manchmal auch durch Adern quer verbunden (Beispiel: Krempilnge).

angewachsen: Lamellen oder Röhren die im Gesamten oder auch zum Teil ihrer Schmalseite am Stiel anhaften.

Apothecium: Fruchtkörper bestimmter Pilzegewächse (Receptakulum) die mehr oder wenig in Form eines Bechers wachsen.

Ast: Verzweigtes oder Verästelter Fruchtkörperteil (Beispiel: Koralle).

aufgerissen: In Schuppen zerissene Oberfläche (Beispiel: Acker-Schirmpilz).

augfgeschlagen: Hutrand der nach außen gebogen ist.

aufgestopft (Stiel): Wattig aufgetopfter Stiel wie bei einigen Verpeln.

Büschel: Wenn Pilze viel und dicht beieinander stehen spricht man vom Büschel. Häufig bei Holzbewohnern wie dem

campanulat (Hut): glockige Hutform.

Cortina: Haut die schleierartig ist und bei jungen Pilzen den Hutrand mit der Stieloberfläche verbindet. Bei älteren Pilzen reißt der Schleier und bleibt als fädiger Überzug besthen (Beispiel: Schleierlinge).

dimidat:s teht für halbkreisförmig. Meißt bei ungestielten, seitlich dem Substrat anwachsenden Pilzen (Beispiel: Porlingsarten).

eingerollt: Überkragter oder überstehender Hut.

emarginat (eingebuchtet): Lamellen, deren Profil kurz vor dem Stieleinsatz eingebuchtet sind.

Endoperidie: Die Innenhülle des Fruchtkörpers bestimmter Pilzarten, beispielsweise von Stäubliingen, Hartbovisten und Trüffeln.

Exoperidie: Die Außenhülle des Fruchtkörpers bestimmter Pilze (Stäublinge, Hartbovisten, Truffel).

faserig: Wenn etwas aus langen Fasern besteht. Einige Pilzarten weisen fasrige Kosistenzen auf.

fimikol: Auf Exkrementen wachsend.

flaumig: Mit feinen Haaren bewachsen  oder bedeckt.

flüchtig: Eine Teile eines Pilzes verschwinden im Laufe seiner Alterung. Hierzu gehören beispielsweise der Ring, die Manschetten oder die Cortina.

Forstwirtschaft; Planmäßige Pflege und Nutzung eines Waldes. Pilze spielen eine große Rolle im Naturhaushalt und somit auch für die Fortswirtschaft.

frei: Lamellen stehen frei, wenn sie den Stiel zwar berühren, aber nicht angewachsen sind wie zum Beispiel beim Wulstling.

fungus: Pilz

glatinös: Glatte oder gleitartige Konstistenz (Beispiel: Judasohr).

genabelt (Hut): Hut mir einer eng umgerenzten Vertiefung in der Mitte (Trompeten-Pfifferling).

gerandet: Knollige Stielbasis mit deutlich abgesetzten Striefen.

gestreift: Hut mir radialen oder schmalen meist dunkleren Streifen.

gezont: Ringförmige, mit konzetrmischem Muster versehender Hut (Beispiel: Edelreizker).

Gleba: Eine Fruchtschicht bei Stäublingen, Hartbovisten und Trüffeln.

Hämolysin: Eine Substanz, die die roten Blutkörperchen zerstört. Es bricht die Zellwände auf. Lorcheln und Perlpilze beinhalten Hämolysin.

herblaufend: Wenn der Anstz von Lamellen, Röhren oder Stacheln im Stiel weit oder kurz herbläuft, wie zum Beispiel beim Trichterling.

hirartig (Hut): Lappig gewundener Hut, der an die Form eines Hrirnes erinnert. Beispiel hierfür ist die Frühjahrslorchel.

humikol: humosbewachsend.

Huthaut: Der Überzug der Hutoberfläche. Sie kann schmierig oder trocken sein. Glatt oder folzig.

hygrophan: Wenn sich die Farbe eines Pilzes an die Feuchtigkeit anpasst spricht man von hygrophan.

Hymenium: sporenbildende Schicht bei Pilzen am Fruchtkörper in Form von Lamellen, Röhren , Stacheln oder anderem.

Hyphe: Zellfaden. Die Gesamtheit an Hyphen eines Pilzes bilden außerhalb den Fruchtkörper - das Myzel.

hypogäisch: Der unteridische Teil des Fruchtkörpers, beispielsweise beim Truffel.

kleiig: übersaht mit kleiartigen Partikeln.

Knolle: Eine konollige Stielbasis. Der Riesenschirmling hat eine knollige Stielbasis.

korkik: Pilze der Gattung Polyporus deren Konsistenz holzig ist.

körnig: Bei Täublingen und Milchlingen das spröde, glatt brechende Pilzfleisch.

Bildmaterial:  © Klaus Eppele - Fotolia.com

 

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